Mykonos - Ein Traum von Griechenland

Zwischen weiß gekalkten Häusern und bunten Türen

Mykonos, Griechenland, Little Venice, Inselhopping
Mykonos

Mykonos - der Traum vom Griechenlandurlaub. Keine andere griechische Insel wirkt so chic und international. Die Inselhauptstadt mit ihren weißen gekalkten kubischen Häusern, bunt gestrichene Türen und Fenster und gewundenen Wegen in engen Gassen. Die vielen kleinen idyllischen Plätze und malerischen Kapellen machen das Bilderbuch schöne Kykladen Städtchen absolut sehenswert. Genauso stellt man es sich in Griechenland vor, wenn man sich Bilder auf Postkarten anschaut. Die Optik stimmt absolut und was die Optik anbetrifft, wird man nicht enttäuscht.

Wenn man eine ganze Woche dort ist, gibt es viel zu sehen und zu erleben. Aber auch wenn man nur wenige Stunden zur Verfügung hat, weil man vielleicht mit dem Kreuzfahrtschiff angelegt hat, kann man einiges sehen. Da die Insel nicht sehr groß ist, um genau zu sein 15 km lang und 10 km breit, kann man viel sehenswertes über kurze Wege erreichen. Was genau Du alles sehen kannst, das kannst Du jetzt hier lesen.

 

Inhaltsverzeichnis:

-Leuchtturm

-Strände

-Windmühlen

-Little Venice

- Mykonos Stadt

 

Leuchtturm, Mykonos, Griechenland, Kykladen
Leuchtturm

Armenistis Leuchtturm

Der Leuchtturm stammt aus dem Jahre 1891 und gilt als einer der schönsten auf den Kykladen. Stolz steht er mit 19 Meter Höhe auf einer Anhöhe und überragt dabei die Insel Tinos. Das Wahrzeichen der Insel ist voll funktionstüchtig und ein MUSS. Den Leuchtturm kann man gut zu Fuß erreichen oder wenn man ein Auto auf der Insel gemietet hat. Von Mykonos Stadt ist man mit dem Auto nach einer Fahrtzeit von ca. 15 Minuten direkt Vorort. Vom Leuchtturm hat man einen schönen Rundumblick auf die Schiffe und Boote die von Mykonos ankommen und ablegen und einen herrlichen Blick auf die Landschaft und die vorgelagerte Insel Tinos.

Agios Sostis Beach, Strand, Mykonos, Kykladen, Griechenland
Agios Sostis Beach

Strände auf Mykonos

Mykonos ist bekannt für seine tollen Strände. Manche sind ziemlich touristisch und zur Hochsaison auch gut besucht. Oft werden Liegen und Sonnenschirme gestellt, wenn man an der anliegenden Taverne dafür etwas bestellt.

Aber man findet auch wunderschöne einsame Strände auf Mykonos an denen man weit ab vom Trubel der Touristen im Meer schwimmen und sich in der Sonne aalen kann. Die Strände die ich persönlich am schönsten fand, waren der Agios Sostis Beach, Merchias Beach und der Fokos Beach.

Wenn man dort seinen Tag verbringen möchte, sollte man seine eigenen Handtücher und auch einen Sonnenschirm mitbringen. Schattenplätze sind rar. Aber dafür hat man viel Platz für sich.

Windmühlen, Mykonos, Kykladen, Griechenland
Windmühlen auf Mykonos

Windmühlen

Die weißen Windmühlen die auf einem kleinen Hügel in Mykonos stehen, sind wohl die auffälligsten Sehenswürdigkeiten der Insel. Sie sind von fast jedem Ort der Insel aus zu sehen. Sie stammen aus dem 16. Jahrhundert und waren fast 400 Jahre lang ein sehr wichtiger Bestandteil der Wirtschaft auf der Insel. Mykonos ist bekannt für seine stürmischen Winde. Mit diesen wurden die Mühlen zum Mahlen von Weizen zu Mehl angetrieben. Dieses wurde in die ganze Welt verkauft und transportiert. Heute sind noch fünf der ehemals zehn Windmühlen erhalten. Hin und wieder werden sie restauriert um sie zu erhalten. In einer der Mühlen befindet sich sogar ein Museum, dort erfährt man vieles über die Geschichte und den Bau der Windmühlen.

Vom Hafen aus sind die Mühlen nur wenige Gehminuten entfernt. Von der Promenade von Little Venice, bietet sich daher ein schöner Blick auf sie. Gerade am Abend zum Sonnenuntergang ein beliebter Ort. Diese fünf Windmühlen sind aber nicht die einzigen. In Mykonos Stadt findet man noch die eine oder andere mehr.

Little Venice, Mykonos, Griechenland, Kykladen
Little Venice

Little Venice

Einer der meistfotografierten Orte auf Mykonos ist Little Venice. Das sogenannte kleine Venedig. Die Gebäude stammen aus dem 18. Jahrhundert und ihre Grundmauern stehen wie im italienischen Venedig im Meer. Es wird gesagt, das sich früher hinter den Türen die Schätze der Piraten befanden. Heute findet man dort eine ganze Menge Restaurants und Bars mit Blick auf die Ägäis. Die bunten Türen und Fenster machen die Fassaden zu einem bunten Hingucker. Leider haben die Fassaden durch die hohe Feuchtigkeit und die Brandung schon etwas von ihrem Glanz verloren. Trotzdem lohnt es sich!

Mykonos Stadt, Mykonos, Kykladen, Griechenland
Mykonos Stadt

Mykonos Stadt

Die Hauptstadt ist die einzige größere Ortschaft der Insel und wohl auch der schönste Ort auf den Kykladen. In Griechenland gilt die sogenannte Chora von Mykonos als das Venezia von Griechenland. Weiß gekalkte, würfelförmige Häuser mit bunten Fenstern und Türen, enge verwinkelte Gassen und eine vielzahl von kleinen Kapellen. Eine Atmosphäre wie im Bilderbuch.

Mykonos Stadt ist komplett Autofrei und gilt als komplette Fußgängerzone. Am Hafen gibt es kostenfreie Parkplätze, von dort aus kann man die Altstadt schön zu Fuß erreichen und erkunden. Unzählige hübsche und stylische Boutiquen reihen aneinander. In denen kann man Handwerkskunst oder bekannte Marken erstehen. Süß sind auch die vielen kleinen Restaurants, die durch die Enge der Gassen ihre Tische und Stühle manchmal in die Mauern eingelassen haben und Tische manchmal nur so groß sind, dass gerade einmal zwei Teller darauf Platz haben.

In den kleinen Gassen kann man sich schon mal verlaufen. Oder man folgt dem Touristenstrom der sich oft durch die engen Gassen schiebt, wenn gerade wieder ein oder zwei Kreuzfahrtschiffe angelegt haben. Da kann es in dem kleinen Örtchen schon mal recht eng und voll werden.

Fazit: Mykonos ist eine sehr schöne Insel. Die Naturliebhaber kommen hier nicht ganz auf ihre Kosten. Die Vegetation ist eher grau und steinig. Hauptsächlich die Strände sind sehr schön. Wenn man chices Flair wie an der Cote D Azur oder in Ibiza sucht, dann ist man hier genau richtig. Mykonos ist generell ein teures Pflaster, aber es gibt auch sehr gute Restaurants in denen man seinen Geldbeutel nicht zu weit öffnen muss.

Generell würde ich empfehlen mindestens zwei oder drei Tage Zeit für die Insel einzuplanen, damit man das Flair auch genießen kann. Für Inselhopping ist die Insel bestens geeignet. Das Fähren System am Hafen ist bestens organisiert.

Wir waren Ende September / Anfang Oktober hier, zum Saison Ende. Leider hatten wir nicht so viel Glück mit dem Wetter. Viel Sturm und Regen waren das Problem. In den Wochen davor war das Wetter perfekt, warm und trocken. Ist natürlich auch etwas Glücksache.

Etwas was ich persönlich als nicht so schön empfunden habe, waren die Massen von Touristen in Mykonos Stadt, wenn insgesamt zwei oder drei Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig vor Anker lagen. Dann war es in den sowieso engen Gassen nur noch umso enger. An den Fotospots durfte man dann Schlange stehen oder man brauchte Geduld um sein Foto zu machen, weil einem dauernd einer im Bild stand.

Die meisten Gassen in Mykonos Stadt werden in Schuss gehalten, aber der Zahn der Zeit und die Luftfeuchtigkeit des Meeres spürt man an vielen Hausfassaden. In einigen Gassen, etwas Abseits der Touristen, wird dann nicht mehr ganz so sehr auf die Sauberkeit geachtet.

 

Mir hat es trotz schlechtem Wetter gut gefallen auf Mykonos. Natürlich wären einige Fotos noch schöner mit Sonnenschein gewesen, aber so ist die Realität. Und man kann aus jedem Wetter und jeder Situation das Beste herausholen.

 

Warst Du schon auf Mykonos? Wie hat es Dir gefallen? Wie waren Deine Erfahrungen? Über Feedback würde ich mich sehr freuen.

 

Einen schönen Tag

 

Katrin

 

- 14. Oktober 2018 -

Kommentare: 1
  • #1

    Maria von Marias Notizen (Montag, 15 Oktober 2018 21:37)

    Habe es sehr genossen deinen Bericht zu lesen und die schönen Bilder an zuschauen. Besonders littel Venice hat es mir angetan. Ich war noch nie auf Mykonos aber jetzt hat mich das Fernweh gepackt �☀️��