Abenteuer Pur beim James Bond Felsen

James Bond Felsen, Khao Ta-Pu, Khao Phing Kan, Wasser, Thailand, Urlaub
Der James Bond Felsen vom Wasser aus gesehen

Wir hatten ein Abenteuer Ausflug in die Phang-Nga Bucht zum James Bond Felsen. Und bei dem war Herzklopfen und vieles mehr dabei. Warum mir bei diesem Ausflug das Herz bis zum Hals geklopft hat, verrate ich Euch hier.

 

Den Ausflug zum James Bond Felsen haben wir in Khao Lak direkt gebucht. Mitten im Ort gibt einen Stand mit einer süßen Thailänderin die zu MR. MOO Tours Khao Lak gehört. Sie hat uns sehr gut beraten und unseren Wunsch nur in einer kleinen Gruppe diesen Ausflug zu machen, voll berücksichtigt.

Longtailboot, Mangroven, Mangrovenwald, Thailand, Urlaub
Mit dem Longtailboot durch den Mangrovenwald

Mit dem Longtailboot durch den Mangrovenwald

Frühs um kurz nach sieben wurden wir von einer privaten Limousine von unserem Guide abgeholt. Er war gebürtiger Holländer und lebt schon seit einigen Jahren in Khao Lak und arbeitet dort als Reiseguide. Jesse, so war sein Name, war schwer in Ordnung und hat uns auf dem Weg zu unserer Bootablegestelle allerlei interessante Dinge über Land und Leute erzählt. Als wir nach ca. einer Stunde Fahrt an der Bootablegestelle ankamen, wartete dort auch schon das Longtailboot auf uns. Dann ging die aufregende Fahrt los, mitten durch den Mangrovenwald. Mangrovenwälder bestehen aus Bäumen und Sträuchern verschiedener Pflanzenfamilien die sich an die Lebensbedingungen der Meeresküsten und Flussmündungen angepasst haben. Wenn Ebbe ist, sieht man oft die dicken Wurzeln, die nur noch herausragen. Ich fand diese Art der Vegetation total beeindruckend. Mit dem Boot dort durchzufahren und das satte Grün der Pflanzenwelt zu betrachten und die Ruhe der Natur zu genießen war total entspannend und faszinierend zugleich.

Kurze Pause an der Tropfsteinhöhle

Nachdem wir einige Kilometer im Longtailboot durch die Mangrovenwälder zurückgelegt haben, haben wir einen Stopp  an einer Tropfsteinhöhle eingelegt. Diese war sehr beeindruckend. Die Decke war im Laufe der Zeit eingestürzt, dadurch hatte man Sonneneinstrahlung im Innern der Höhle. Dies bot eine schöne Ansicht vom Innern. Dort verbrachten wir einige Minuten und konnten in aller Ruhe Fotos machen, bevor es dann weiter ging.

Kajak Fahren mit Herzklopfen

Noch beeindruckt von der Höhle kamen wir bei einer großen schwimmenden Plattform an auf der viele Kajaks zu sehen waren. Dort standen schon einige Thailänder die dort als Guides auf uns warteten. Je zwei Personen plus einem Guide setzen sich in solch ein Kajak. Gesagt. Getan. Also fuhren wir los. Diese kleine gelbe Nussschale schaukelte ganz schön und meine Angst das mir die Kamera ins Wasser fallen könnte wurde mit jeder kleinen Welle größer. Der Guide steuerte mit uns Richtung Felsen. Als er schließlich direkt auf einen Felsen mit einem Loch zusteuerte und uns dabei aufforderte komplett flach ins Kajak hinzulegen, dachte ich zuerst, er scherzt. Da passen wir doch nie im Leben durch! Niemals! Und doch... Als ich den Himmel nicht mehr sah, sondern direkt über mir nur noch Felsen, klopfte mein Herz bis zum Hals und Panik stieg in mir auf. Jeder, der schon mal was von Platzangst gehört hat versteht was ich meine. Als wir dann da durch gepaddelt waren, waren wir im Innern einer Höhle, die nach oben hin offen war. So konnte man den Himmel sehen und allerlei Pflanzen die an und in die Felsen hinein wuchsen. Wunderschön.... aber diese Aufregung...Puh :-) Der Guide machte, dass ein paar mal mit uns... runter, flach machen, ab durchs Loch, rein in die Höhle. Ich muss gestehen ein tolles Erlebnis, aber ich war auch sehr froh, als er nur noch mit uns durch die Landschaft paddelte und es irgendwann zurück zur Plattform ging. Zu sehen gibt es dort mehr als genug. Es war sehr schön dort durchzufahren und die Landschaft zu betrachten. Muss man mal gemacht haben.

Auf zum James Bond Felsen

Ich kenne kaum jemanden, dem James Bond kein Begriff ist. Der ein oder andere kennt vielleicht sogar die komplette Film Reihe. Unter anderem "Der Mann mit dem Goldenen Colt".  Leider hat dieser Film dafür gesorgt das solche Plätze wie die kleine Insel am James Bond Felsen "Khao Ta-Pu" von Touristen völlig überlaufen sind. Deswegen haben wir uns entschieden dort keinen Stopp einzulegen und uns durch die Touristenmasse zu schieben, sondern mit unserem Longtailboot einmal um diese Insel zu fahren und somit die Felsnadel ausreichend bestaunt zu haben. Danach fuhren wir weiter zur Stadt, die auf Wasser gebaut ist, Koh Panyee.

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Die Felsnadel James Bond Island

Erkundungstour auf Koh Panyee

Das kleine Fischerdorf ist auf Stelzen mitten im Meer an einem Felsen in der Phang Nga Bucht gebaut. Wenn man mit dem Longtailboot darauf zufährt sieht man viele bunt bemalte Häuser. Das ganze Dorf ist miteinander verbunden, so dann man meinen könnte das dies eine Insel bestehend aus Häusern ist. In dem Dorf findet man eine Schule und sogar einen Fußballplatz, der auf Stelzen schwebt. Sogar eine Moschee kann man dort anschauen. Es leben dort um die 200 Menschen die vom Tourismus und von dem was sie an ihren Verkaufsständen an die Touristen verkaufen können leben. Bei dem Ausflug war bei Ankunft ein leckeres und vielfältiges Mittagessen enthalten, danach haben wir uns in Ruhe das Fischerdorf angeschaut und weiter ging es.

Weiter zum Höllentempel

Als wir Koh Panyee verlassen haben ging es mit unserem Longtailboot wieder durch den Mangrovenwald zurück. Dieses Mal war Ebbe und man konnte durch den gesunkenen Wasserstand noch sehr viel mehr von den Wurzeln der Mangroven Bäume sehen. Als wir wieder an unserem Ausgangspunkt angekommen waren, fuhr unser Guide Jesse mit uns noch zu einem Tempel, der auf dem Heimweg lag. Der sogenannte Höllentempel. Dort konnte man sich einige Skulpturen anschauen wie sich die Thailänder die Bestrafung in der Hölle vorstellen.  War ein wenig schockierend, weil brutal, aber auch interessant.

Da dieser Tempel die letzte Station unseres Ausfluges war, ging es danach wieder zurück zu unserem Hotel. Uns hat dieser Ausflug sehr gut gefallen und dadurch hatte man tolle Eindrücke und Einblicke ins Leben der Thailänder und vor allem in die wunderschöne Natur. Total empfehlenswert!!

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